Frühlingserwachen zur Blütezeit der Obstbäume!
Doch auch zu jeder anderen Jahreszeit begeistern fabelhafte Panoramaausblicke und kurzweilige Wegeführung. Spannende Erlebnisstationen für alle Sinne runden den Themenweg ab.
Lassen Sie sich eine Wanderung durch die duftende Holunderblüte nicht entgehen!
Es ist so weit - die Holunderblüte bringt einen aromatischen Abschluss der Blütesaison. Die Schirmrispen des Holunders entfalten nach und nach viele weiße oder leicht gelbliche Einzelblüten. Diese zeichnen sich mit dem fruchtigen und unverwechselbaren Duft aus, der nicht nur die Insekten anlockt.
Es ist bekannt, dass sich in der Verbandsgemeinde Weißenthurm, insbesondere in der Ortsgemeinde Kettig und der Stadt Mülheim-Kärlich, eines der größten Anbaugebiete biologischen Holunders deutschlandweit befindet.
Wenn Sie die Wanderung durch die Holunderblüte genießen möchten, so bietet sich hierfür der Streuobstwiesenweg oder die regionale Wanderwege in Mülheim-Kärlich besonders gut an.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Touristikinformation der VG Weißenthurm unter 02637/913-401, -402 / touristik@vgwthurm.de.
Wegemanagement
Nach den aktuellen Meldungen von unseren Obstbauern blühen zur Zeit die wilden Bäume und Sträucher. Für das Wochenende (Sonntag, 21. April) wird mit der Zwetschgenblüte gerechnet. Die Vollblüte der Kirschen wird dann am übernächsten Wochenende (Sonntag, 28. April) erwartet. Wie lange die Vollblüte andauert, ist wiederum vom Wetter abhängig. So kann diese ca. 3 – 10 Tagen anhalten. Ab Mitte Mai wird die Apfelblüte erwartet. Die Holunderblüte bietet einen aromatischen Abschluss der Blütesaison ab Ende Mai bis Mitte Juni. (Stand: 17.04.2013)
Wir empfehlen während der Blüte auf die Parkplätze Burgstraße/Raiffeisenplatz in 56218 Mülheim-Kärlich auszuweichen oder alternativ die Zuwegung ab Kapellenplatz in Mülheim-Kärlich bzw. Ecke Breite Straße in 56220 Kettig zu benutzen.
Highlights
Obstbäume, -wiesen und längst vergessene Obstbaumsorten am Wegesrand. Sagenhafte Aussichten in die Vulkaneifel, Rheintalpanorama über das ganze Neuwieder Becken bis weit in den Westerwald. Erlebnisstationen mit Insektenhotel, Dendrophon, Baumraten, Duftdidaktikum und einem informativen Obstlehrpfad.
Verlauf
Unmittelbar nach dem Start am Parkplatz beim Sportplatz Dalfter, oberhalb von Kärlich, öffnet sich die erste traumhafte Aussicht ins Rheintal. Danach taucht der Weg in die Pracht der Ostbaumwiesen ein - im Frühjahr ein einziges weiß-rosa Blütenmeer.
Als dann geht es hinauf zur Grillhütte Kettig mit feinem Panoramablick. Entlang des Weges durch eine malerische Mischung aus Wald, Obstwiesen und Feldflur wartet die erste Erlebnisstation: der Obstlehrpfad. Durch den Wald und das Kettiger Tal führend bringt uns der Weg an die Arenzwiese hinunter zum Kettiger Bach. Vorbei an knorrig-dicken Holunderbäumen und weiteren Obstbaumwiesen geht es hinauf auf ein Plateau mit grandiosem Panoramablick in die Vulkaneifel. Auch die folgende Passage über offene Felder bringt sagenhafte Aussichten. Entlang einer Baumreihe warten weitere Erlebnisstationen des Weges; Insektenhotel, Dendrophon und das Duftdidaktikum. Entlang einer Obstparzelle geht es weiter zu einem Wäldchen am Rand der Tongrube Karl-Heinrich und ins Niederholz. An einer Kapelle vorbei führt ein Grasweg zurück in die Streuobstlandschaft. Kurz danach führt der Weg über einige Richtungswechsel hinauf auf eine Anhöhe mit grandiosem Rheintalpanorama. Am Waldrand läuft der enge Pfad abwärts zur Dalfter Grillhütte. Durch einen Buchenwald geht es bergan zur Aussichtsplattform der Tongrube. Nach kurzem, pfadigem Abstieg durch den Wald wird der Ausgangspunkt erreicht.
Anfahrt: B 9 Abfahrt Weißenthurm / Mülheim-Kärlich / Kettig - K 65 in Richtung Mülheim-Kärlich folgend - 1. rechts in die Weißenthurmer Straße - nach ca. 700 m rechts in die Burgstraße dann wieder rechts in die Hauptstraße - dieser folgen bis zur Holzstraße - links abbiegen Beschilderung “Dalfter Sportplatz“ (Parkplatz im „Oberster-Kettiger-Weg“)