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Wieder konnte ein Mosaiksteinchen für den Tourismus der Verbandsgemeinde Vordereifel gesetzt werden, indem rechtzeitig vor den Sommerferien der Jodokusweg eröffnet werden konnte; ein Themenweg, der rund um die Wallfahrt zum Heiligen Jodokus konzipiert wurde. Er soll dazu beitragen, dass Wanderfreunde unsere schöne Gegend kennen lernen, dass sie hier verweilen und einkehren und so die örtlichen Gastronomie stärken.

Start/Ziel: Pfarrkirche St. Quirinus (1896 - 1900) in Langenfeld (1052)
Kennzeichnung: Der Jodokusweg ist mit einem J gekennzeichnet
Reine Gehzeit: ca. 3 - 3,5 Stunden (rund 12 km)
Höhenunterschied: ca. 360 m
Parkmöglichkeit: Parkplatz an der Kirche in Langenfeld
Gastronomie in Langenfeld: Restaurant "Zum Anker" und Gasthaus "Zur Krone" in der Mayener Straße, Gasthaus "Zur schönen Aussicht" in der Sabergstraße, Wander-Cafe "Zum Bendisberg" in der Nähe von St. Jost.

 

Der Heilige Jodokus, nachdem der Weg benannt ist, wird in der Wallfahrtskapelle St. Jost in Nitztal verehrt. Er lebte und wirkte im 7. Jahrhundert in der Bretagne (Nordfrankreich).

  • Unser Weg führt an der Kirche vorbei die Kirchstraße hoch zur Kapelle der Vierzehn Nothelfer. Dort biegen wir nach links in den Birkenweg, der in die Sabergstraße mündet, der wir nach rechts folgen. Wir verlassen den Ort und gelangen in den Wald.
  • Der Weg führt am Schützenplatz vorbei und nach einigen hundert Meter geht's nach rechts ab in ein Seitental.
  • Im Tal angelangt, kommen wir auf einen alten Pilgerweg, der von St. Jost nach Langenfeld führt. Wir gehen talabwärts und halten uns auf der linken Seite des Bachlaufes.
  • So erreichen wir das Tal des Achter Baches, dem wir nach links folgen.
  • Schon nach wenigen Minuten sieht man an der Brücke über den Achter Bach die "Schwarze Muttergottes", eine Marienfigur in einer Felsnische mit einer Bank davor. Hier können Menschen in stillem Gebet zur Ruhe kommen.
  • Auf der linken Seite des Weges befindet sich ein "Jodokus-Gedächtnisstein", der anlässlich einer Wallfahrt nach Saint Josse-sur Mer dort angebracht wurde.
  • Auf dem Weg nach St. Jost passiert der Wanderer den "Jodokus-Brunnen". Das köstlich kühle Nass hat Trinkwasserqualität. Zudem schreibt man ihm wohltuende Wirkung für die Augen zu, wenn man diese mit dem Wasser benetzt.
  • Schließlich gelangt der Wanderer nach St. Jost, dem Wallfahrtsort mit der Kapelle zum Heiligen Jodokus. Ein Besuch der spätgotischen Wallfahrtskapelle aus dem 15. JH ist ein Muss. Auffallend und von besonderer Charakteristik ist der barocke Altar aus dem 17. JH.
  • Von St. Jost führt der Weg das Nitztal hinauf Richtung Virneburg. Auch hier befinden wir uns auf einem Pilgerweg. An der Abzweigung nach Welschenbach steht die "Jodokus-Säule", eine Basaltsäule mit Motiven der Stationen, welche die Pilger der Pfarrei Baar auf dem Weg nach St. Jost zurücklegen.
  • Der Jodokusweg folgt dem Welschenbach bis nach Niederwelschenbach, in dessen Ortskern wir nach rechts einen geteerten Wirtschaftsweg beschreiten, der uns in den schönen Ort Acht führt. Hier ist insbesondere die Hubertuskapelle zu besichtigen. Hinter der Holzsitzgruppe geht es nach rechts talabwärts Richtung St. Jost. Etwa 1 km unterhalb von Acht führt der Jodokusweg wieder nach links durch ein kleines Seitental hinauf. Dort, wo wir beim Hinweg die Sohle des Seitentales erreicht haben, gehen wir nun geradeaus weiter und gelangen, wie die Pilger seit ewigen Zeiten, nach Langenfeld.
  • Hier lohnt sich ein Besuch der neugotischen Pfarrkirche "St. Quirinus", wegen der Bedeutung als Wallfahrtskirche und der beachtlichen Größe im Volksmund auch "Eifeldom" genannt.


Jetzt zu bestellen:
Der Jodokusweg


Touristinfo der Verbandsgemeinde Vordereifel
Kelberger Str. 26
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Telefon: 02651/8009-59
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