Drei Varianten von Vallendar zum Wüstenhof
„Sah ein Knab ein Röslein stehen.....“
Wurde
der Dichterfürst von der schönen Landschaft
oder den schönen Frauen inspiriert?
Goethes „Heideröslein“ soll der Legende
nach bei seinem Aufenthalt im Wüstenhof entstanden
sein. Ungeklärt ist, ob er durch die schöne
Landschaft oder durch die schönen Frauen der Region
zu diesem Gedicht inspiriert wurde. Noch heute erinnert
ein Goethe-Denkmal in der Waldgaststätte Wüstenhof
an die Besuche des großen Dichterfürsten.
Wie aber kommen wir nun dorthin!?
Alles beginnt im Herzen
von Vallendar am Rathausplatz mit seinem Fachwerkhaus „Die
Traube“. Der Kirchstraße folgend sieht der
Wanderer auf der linken Seite die katholische Pfarrkirche
St. Marzellinus und Petrus, die nach dem Trierer Dom
die größte Kirche im gesamten Rheinland ist.
Nach wenigen Metern beginnt die Obere Meerbach. Vorbei
an einer Minnigolf-Bahn und einem erfrischenden Kneipp-Becken
führt der Weg über eine Brücke parallel
des Meerbaches ins Meerbachtal.
Schon bald ist die „Schnatzenmühle erreicht.
Ab hier kann der Wanderer je nach Kondition zwischen
drei Variationen wählen.
Der kürzeste – gleichzeitig auch der anstrengenste
Weg geht – anfänglich über Stufen stark
bergauf direkt zum Wüstenhof (montags Ruhetag).
Der Biergarten erwartet den Besucher schon!
Wer die Landschaft noch etwas genießen möchte,
der wählt den Weg links oberhalb der Schnatzenmühle – ab
hier der Rheinhöhenweg (R). Nach kurzer Zeit stößt
man auf eine Ahorn-Allee, der man rechts folgt. Das Schild „600
m Wüstenhof“ makiert rechts ab den Endspurt.
Möchte der Wanderer noch länger in der Natur
verweilen, sollte er sich allerdings – in die entgegengesetzte
Richtung – links halten. Dem Weg folgend in Richtung
Waldrand zur Schutzhütte „Schau ins Land“.
Geradeaus erkennt man die Gebäude des Wendelinushofes,
der quer über die Felder zu erreichen ist. Hinter
dem Bolzplatz beginnt ein Schotterweg, der direkt zum
Wüstenhof führt und den Blick rheinaufwärts
zur Festung Ehrenbreitstein freigibt.
Frisch gestärkt kann man nun vom Goethe-Denkmal
aus wieder den Rückweg antreten.
Wer lieber einen Rundgang machen möchte, der hat
zwei Alternativen. Entweder benutzt der Wanderer das „Rosenpfädchen“ abwärts
ins Meerbachtal und von dort zum Ausgangspunkt Rathausplatz
oder er folgt konsequent dem Rheinhöhenweg (R).
Ziel ist auch hier der Rathausplatz! Länge der großen
Runde: 7,5 Kilometer.
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