In unmittelbarer Nähe von Schloss Sayn liegt
die sehenswerte Abteikirche mit dem in einmaliger Farbigkeit
ausgemalten Kreuzgang und dem Brunnenhaus der ehemaligen
Prämonstratenserabtei Sayn. Seit 800 Jahren bewacht
das ehrwürdige Gebäudeensemble den Eingang
zum romantischen Brexbachtal, wo verschiedene gut ausgeschilderte
Rundwanderwege beginnen.
So kann man beispielsweise in das liebliche Tal hineinwandern,
wo die alten Bahnviadukte der Strecke Engers-Siershahn
den Weg überspannen. Am plätschernden Bach
vorbei führt die Wanderung auf ebenem Weg bis kurz
vor das große Pfadfinderlager der St.-Georgs-Pfadfinder.
Dort erreicht man rechts abbiegend einen Steg, auf dem
man das Wasser überquert. Den Schildern folgend,
ersteigt man die Höhe. Nach etwa 45 Minuten zeigt
die Rekonstruktion eines römischen Wachturmes an,
dass man nun den Limes erreicht hat. Der Verlauf des
römischen Grenzwalles ist an vielen Stellen im Bendorfer
Stadtwald noch gut sichtbar.
Vom Wachturm ist es eine Viertelstunde, bis man den
Meisenhof (dienstags Ruhetag) erreicht, einen Ausflugsgasthof
mitten zwischen Feldern und Wiesen, in dem es sich gut
rasten lässt – bei entsprechendem Wetter auch
im Garten. Ein Spielplatz sorgt dafür, dass auch
Kinder sich hier sehr wohl fühlen.
Gleich hinter dem Meisenhof geht es dann wieder abwärts
nach Sayn und zurück zum Ausgangspunkt Abteikirche,
die man nach ca. 30 Minuten erreicht.
Bendorf hat noch mehr zu bieten zum Beispiel das bekannte
Schloss Sayn, wo man u.a. den Kunstguss der Sayner Hütte,
angefangen beim Schmuck über bis hin zu Gebrauchsgegenständen
wie Vasen, Möbel und Öfen bewundern kann. Führungen
durch die Fürstlichen Salons und Festsäle können
bei der Touristinformation gebucht werden. Möchten
Sie tropisches Flair erleben, dann sind sie im Garten
der Schmetterlinge (täglich geöffnet von 9
bis 18 Uhr) genau richtig und eine Besichtigung der Abtei
Sayn, Burg Sayn und der Heins Mühle lohnt sich.
Schauen Sie doch einfach vorbei. |